Halten Kund*innen ein Lush-Produkt in Händen, halten sie so viel mehr als nur ein Produkt in der Hand. Sie halten ein komplexes Geflecht aus Beziehungen, Warenströmen, Kreativität, menschlicher Arbeit, Bewegung und Leben in den Händen. All das musste auf eine bestimmte Weise arrangiert werden, bis das Produkt bei ihnen ankommen konnte.

Von den Lush Labs bis zu den Händen der #LushCommunity steckt so viel in allem, was wir tun. Wir erfinden jedes Produkt von Grund auf neu, beschaffen sorgfältig jeden Rohstoff, stellen die Produkte in einer unserer lokalen Manufakturen auf der ganzen Welt von Hand her und transportieren sie in unsere Shops oder unsere digitalen Fulfillment-Lager. Unsere Kundi*nnen erreichen wir durch die Mitarbeitenden in unseren Shops, die Artikel auf unserer Website und unsere Videos auf YouTube. Mit unseren Kampagnen geben wir auch ethischen Anliegen eine Plattform und mit unseren Spendenaktionen unterstützen wir großartige Gruppen.

Jeder Schritt, den wir auf dieser Reise machen, ist eine Chance, die Welt besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben, und uns an die Spitze einer kosmetischen Revolution zu stellen, die den Planeten retten kann.

100%

recycelte Plastikverpackungen seit 2008

66%

Unverpackte Produkte

89%

aller Lush Gebäude in Großbritannien werden mit erneuerbarer veganer Elektrizität betrieben.

346252

Gesamtanzahl individueller Verpackungsartikel, die über unser Rückgabesystem zurückgegeben wurden.

Wie wir eine Revolution schaffen

  • Unverpackte Kosmetik & Kreislaufwirtschaft
  • Kampf gegen Tierversuche
  • frisch & selbstkonservierend
  • Regenerative und wildtierfreundliche Lieferkette
  • Faire Steuern und existenzsichernde Löhne 
  • Digitale Ethik

Wie genau versucht Lush, eine Kosmetikrevolution anzuführen?

Unser direkter Einfluss ist sehr gering. Das gesamte recycelte Papier, das wir für unsere Tragetaschen und Tütchen für Badebomben verwenden, entspricht der Vermeidung von 6 Minuten Abholzung der Wälder. Sechs Minuten! Der wirkliche Unterschied, den wir bewirken können, liegt darin, wie wir unseren Einfluss und unsere Integrität nutzen, um im Verhältnis zu unserer Größe einen größeren Beitrag zu leisten: wie wir Einfluss nehmen können und wie wir dieses Beziehungsgeflecht für systemische Veränderungen nutzen können. Auch wenn unser direkter Einfluss in der Welt klein erscheinen mag, können wir durch den Verkauf von Produkten gemeinsam diesen systemischen Wandel herbeiführen. Das ist es, was zählt. Deshalb ist Lush so wichtig. Wir haben noch einen langen Weg vor uns und können ihn nicht alleine gehen. Wir brauchen dabei Partner*innen, Verbündete und Mitarbeitende.

Unverpackte Kosmetik & Kreislaufwirtschaft

Wir verkaufen seit 25 Jahren unverpackte Produkte. Wir sind revolutionär, weil wir innovative nackte Produkte wie feste Mascara, festes Duschgel, Duschbomben und Deodorants herstellen.

Wir sind anders, weil wir seit mehr als einem Jahrzehnt 100% recyceltes Plastik für unsere Pötte und Flaschen verwenden. Wir haben sogar eigene Recycling-Zentren eingerichtet, verfügen über ein seit 10 Jahren bestehendes Rücknahmesystem und 84% unserer Verpackungen bestehen aus recyceltem Material. Wir nehmen Flaschendeckel zurück und sammeln mit #plasticgrab fast 30 Tonnen Müll.

Und nicht nur das: Was wäre, wenn wir Verpackungen verwenden würden, die mehr Kohlendioxid binden, als sie ausstoßen? Und zwar nicht nur ein bisschen mehr, sondern das 33-fache ihres Gewichts. Das sind 1,2 kg CO2 pro 33 g Verpackung! Das ist der Lush Cork Pot, der auch noch wiederverwendbar ist und zum Nachfüllen einlädt.

33x

bindet mehr Kohlendioxid, als es emittiert.

VERPACKUNGEN UND GESCHENKE

Vor mehr als 11 Jahren haben wir damit begonnen, 100% Recyclingpapier für unsere Geschenkverpackungen zu verwenden. Wir haben immer wieder neue Wege gefunden, um Gemeinschaften zu unterstützen, die Materialien aus Abfällen herstellen, sei es Papier aus Bananenfasern, das auch die älteste noch existierende Papiermühle in Großbritannien unterstützt, oder Baumwollpapier, das aus Abfallfasern in Nepal hergestellt wird.

Der Unterschied, den wir machen, geht über unsere wiederverwendbaren Stoffbeutel und die japanische Furoshiki-Tradition hinaus. Wir haben sie aufgegriffen, um einen völlig neuen Trend in der Verwendung von wiederverwendbaren Textilien für Verpackungen zu setzen. Wir verwenden nicht nur Vintage-Stoffe in einer vollständigen Kreislaufwirtschaft, sondern arbeiten auch mit re-Wrap zusammen, um die Rückverfolgbarkeit unserer Bio-Baumwolle zu gewährleisten. Gleichzeitig unterstützen wir die großartige Arbeit von re-Wrap, die konventionelle Baumwollfarmer*innen im sogenannten Selbstmordgürtel Indiens in agro-ökologischem Anbau schulen.

Du kannst sogar dein altes Knot Wrap, das du bei Lush gekauft hast, zurückbringen und beim Kauf eines neuen 50% sparen. Dein altes Knot Wrap wird gereinigt und wieder in Umlauf gebracht.
Unsere Mission ist es, die Verpackungskultur zu verändern.

227k

Kilometer Geschenkpapier eingespart durch die Verwendung von Knot Wraps

CO2 positive Lieferketten

Nach harter Arbeit und mit Hilfe einer neuen Software – Makersite – konnten wir die CO2-Emissionen in unserer Lieferkette berechnen. In unserem Bestreben, deutlich mehr CO2 zu binden, als wir als Unternehmen emittieren, haben wir eine Strategie mit einem Insetting-Modell entwickelt. Wir streben danach, ein klimapositives Unternehmen zu werden, indem wir die Landnutzungspraktiken in unserer Lieferkette verbessern, anstatt Ausgleichszertifikate zu kaufen. Ein jährlicher Betrag von £300.000 wird für die Verbesserung der Landnutzung in den 50 Ländern mit dem höchsten Landverbrauch eingesetzt. Weitere Informationen finden sich im Buying Report. Lush Japan hat nun auch seine Kohlenstoffemissionen in der Wertschöpfungskette, einschließlich Betrieb, Lieferkette und Kund*innennutzung, kartiert.

Wie geht es weiter?

Vervollständigung der Scope-3-Emissionen, einschließlich der Emissionen aus Kundennutzung und Produktabfall, auch für andere Märkte. Wir arbeiten derzeit an Verbesserungen für die emissionsstärksten Inhaltsstoffe.

113k Tonnen CO2-Äquivalente
Treibhausgasemissionen in der Lieferkette von Lush

Essential oils and absolutes74%
Packaging4%
Synthetics12%
Naturals (other)10%

Der gesamte Fußabdruck der britischen Lieferkette beträgt 113.000 tCO2e. 30 Materialien machen 80% aus, 25 davon sind ätherische Öle und Extrakte.

Lush Campaigns

A brief history…

2006

Strasbourg Dump

2007

Go Naked Now

2008

Fair Trail My Arse

2008

Trains not Planes

2008

Anti Shark Finning

2008

Reprieve: Guantanamo Bay

2008

Palm Oil

2010

Votes4Animals

2010

Wheel of Misfortune: Biofuel

2010

I’m a chameleon get me out of here

2010

Greyhounds

2010

Ban of fox hunting

2011

Tar Sands

2011

Free West Papua

2011

No one is illegal

2012

Fighting Animal Testing

2012

Break the bag habit

2012

No cop out for wildlife

2013

Climate Revolution with Vivienne Westwood

2013

Drone Age

2013

Anti badge culling

2013

Don’t Frack our Future

2013

Cruelty free kisses

2013

Peace One Day

2013

Climate Revolution

2014

Sign of love

2014

Anti-badger cull projects

2014

Hen Harriers

2014

Deep Sea Trawling

2015

Votes4Animals

2015

TTIP with Vivienne Westwood

2015

Gay is OK

2016

#ForFukushima

2016

Keep It On

2017

Free Andy Tsege

2017

RizeUp

2017

What The Fur

2017

SOS – Sumatran Orangutan Society

2018

World Oceans Day

2018

Spy Cops

2019

Egg free

2021

Teach black history

2021

Ban Snare

2021

Zero Hour

2023

Have a heart

2023

ESC Big Tech

95%

vegane Produkte

100%

Nur an Freiwilligen getestet, nie an Tieren

Wir bei Lush sind strikt gegen Tierversuche und haben eine der sinnvollsten und seriösesten Tierversuchsrichtlinien, die es gibt. Dafür setzen wir uns schon seit Jahren ein, lange bevor es Lush gab.

In letzter Zeit hat sich unser Engagement für die Abschaffung von Tierversuchen so ausgeweitet, dass wir den Lush Prize ins Leben gerufen haben, um ein ganzes Feld zu bewegen. Außerdem unterstützen wir Kampagnen- und Lobbyist*innen, um die Gesetzgebung in den Ländern mit den meisten Tierversuchen voranzubringen. Wir lassen unseren Worten Taten folgen und gehören zu den Hauptkund*innen für eines der wenigen Labore, die Sicherheitstests ohne Tiere oder tierische Nebenprodukte durchführen. Diese Werte und Maßnahmen gehören genauso zu einem Lush-Produkt wie die Inhaltsstoffe.

 

Regenerative Lieferkette

Nach mehr als einem Jahrzehnt als Leiter der Abteilung für ethischen Einkauf bei Lush wurde Simon Constantine klar, dass Nachhaltigkeit allein nicht ausreicht und dass wir unsere Aufmerksamkeit auf regenerative Praktiken richten müssen.

Wir waren schon immer eine führende Stimme in der Diskussion über Regeneration und haben uns immer bemüht, positive Veränderungen in einer Weise umzusetzen, die über das Übliche hinausgeht.

Um dies zu demonstrieren, haben wir nicht nur eine palmölfreie Seifenbasis entwickelt, sondern stellen diese auch jedem anderen Hersteller zur Verfügung, der sie verwenden möchte. Darüber hinaus haben wir eine lokale Initiative für ein Permakultur-Trainingszentrum in Sumatra unterstützt, das lokalen Landwirt*innen Alternativen zu Palmöl-Monokulturen vermittelt, damit sie eine bessere Lebensgrundlage haben. Gleichzeitig führen wir mehrere Kampagnen zur Bewusstseinsbildung durch und finanzieren die lokale Regeneration ehemaliger Palmölplantagen.

Im Rahmen des “Migratory Bird Project” begann das Einkaufsteam von Lush Japan, Ryukyu Awamori (Alkohol aus Reis) zu verwenden. Das Projekt trägt dazu bei, den japanischen Nashornvogel zu schützen, da ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf des Alkohols der “Forestation of the Japanese hornbill” auf Irabu Island zugutekommen wird.

Wir investieren in Wiederaufforstungsprojekte. Nicht zu vergessen sind der Lush Regeneration Fund (auch Re:Fund genannt) und der Lush Spring Prize, ein alle zwei Jahre verliehener Preis zur Förderung der sozialen und ökologischen Regeneration.

Simon Constantine spricht auf TEDx im Jahr 2015: Is Sustainable enough?

frisch und selbstkonservierend

Was wir tun, ist keine Raketenwissenschaft; die Menschen haben sich schon immer gepflegt und gestylt. Aber in den letzten Jahren wurden viele Formeln synthetisch, kompliziert, überemulgiert und vor allem überkonserviert.

Von Anfang an haben wir hart daran gearbeitet, Konservierungsstoffe aus unseren Produkten zu entfernen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Rund 65% unser Produkte sind selbstkonservierend. Das bedeutet, dass sie ohne künstliche Konservierungsstoffe frisch und wirksam bleiben. Sie schonen damit auch das Mikrobiom der Haut.

Wir sagen unseren Kund*innen auf der Verpackung, wann wir das Produkt hergestellt haben, bis wann sie es verwenden und wie sie es lagern sollen, um die beste Wirkung zu erzielen.

Wir gehen einer Zukunft entgegen, in der wir hoffentlich überhaupt nichts mehr konservieren müssen.

Von 2015 bis 2017 ist unser Einkauf von Parabenen von 11.700 Kilogramm pro Jahr auf 7.735 Kilogramm gesunken, obwohl unser Umsatz im gleichen Zeitraum gestiegen ist!

Wir setzen uns leidenschaftlich dafür ein, unsere Kund*innen darüber zu informieren, was für sie am besten funktioniert und warum. Gleichzeitig bieten wir vollständige Transparenz darüber, was genau in jedem Produkt enthalten ist.

 

65%

selbstkonservierende Produkte

Faire Steuern und existenzsichernde Löhne

Wir zahlen nicht nur einen fairen Preis für die Rohstoffe, die wir einkaufen, wir spielen auch fair und verteilen fair. Wir beteiligen uns nicht an Steuertricks im Ausland und leisten unseren fairen Beitrag zur Gesellschaft. Außerdem ist unser Unternehmen durch unseren Employee Benefit Trust (EBT) zu 10 % im Besitz der Mitarbeitenden. In Großbritannien haben wir vor kurzem die Bank gewechselt, die uns eingeladen hat, über die Anlagepolitik mitzubestimmen.

Unsere gemeinnützigen Spenden auf der ganzen Welt

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